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4. September 2010 um 09:06 | Veröffentlicht in Allgemeines | Hinterlasse einen KommentarDa bin ich nun also wieder. Zurück in Rüthen, Zuhause, Good Old Germany. Fühlt sich das gut an?? Ja klar alle wieder zu sehen ist total toll und voller Emotionen. Aber es ist auch alles sehr komisch. Alles in Deutschland wirkt so klein, so gruen, naja so “deutsch”.
Ich bin mal gespannt wie lange das braucht bis ich wieder im Alltagstrott bin. Aber ich hoffe es geht nicht so schnell. So ein Jahr braucht einfach Zeit um es zu verarbeiten. Da fällt es vielleicht schwer manche Probleme die das Leben hier in Deutschland so mitbringt zu verstehen.
Das Jahr Namibia ist zu ende, aber nicht die Pflichten. Es kommen jetzt noch 3 Nachbereitungsseminare, Abschlussberichte, Willkommensgottesdienste, Fragebogen von Weltwärts und und und.
Dann ist da natürlich noch die Benefiz Party auf du ich mich super freue, die aber auch Pflichten und viel arbeit mit sich bringt. Ich kann mich aber auf mein super Organisationsteam verlassen. Das wird schon.
Wie waren also die letzten Wochen in Oshipeto. Erstaunlich Emotionslos. Der Abschied aus Oshipeto war ganz nett. Die Kinder haben ihre Theaterstücke aufgeführt und waren echt super traurig das wir nun gehen. Was sagst du dann zu den Kindern?? Der häufigste Satz war wohl: “Ich komm in 2 Jahen zurück, mach dir keinen Kopf es wird schon alles gut”. Toller Satz oder bei 51 % Arbeitslosigkeit und einer Aidsrate von 36 %. Aber was will man auch anderes sagen. Aber dazu dann mehr in meinem Abschlussbericht.
Meine Mutter kam mich dann mitte August in Namibia besuchen, oder besser gesagt um mich wieder mit zu nehmen. ![]()
Es war echt super. Wir waren noch mal für einen Tag in Oshipeto, damit sie sich auch ein Bild von meinem Jahr machen konnte.
Anschliessend sind wir noch 2 Tage durch den Etosha Nationalpark gefahren. Wir haben echt alle wichtigen Tiere (Löwe, Nashorn, Leopard, Giraffe, Zebra und ganz viele andere) gesehen und meine Ma hat echt nicht genug von Giraffen bekommen. Es waren auch noch nie so viele Bilder von Blumen und Palmen auf meiner Kamera.
Im Anschluss sind wir dann nach Swakopmund gefahren damit wir beide noch mal richtig ausspannen konnten, das geht bei frischer Luft am Ozean richtig richtig gut.
Vorgestern ging es dann zurück und die Stimmung war sehr zwiespältig. Das ging von total ausgelassen in J´Burg bis total schlecht gelaunt in London. Mit so einem krassen Jahr schliesst man nicht so einfach ab. Unser Flug: Windhoek über Johannesburg, dann weiter nach London und von dort nach Düsseldorf.
Wo dann unsere Familien auf uns gewartet haben.
Am ende noch mal vielen Dank an Frederik für das Jahr, es war nicht immer einfach, aber ich habe durch dieses Jahr einen richtig guten Freund dazu gewonnen. Extrem Situationen schweissen dann doch zusammen.
Alle die diesen Blog gelesen haben vielen Dank, ohne euch wäre das Jahr nicht so erfolgreich geworden.
Meinen Freunden (Flori, Matze, Marius, Christin, Pia, Carsten, Chrissy, Manuel, Carsten H., Solvig, Lena, Danny, Michi, Sascha, Markus, Peter, Andy, Fabian)
danke das ihr mich wieder so geil aufgenommen habt, ich hab euch echt vermisst.
Der Stadt Rüthen, ich hatte nie so viele Unterstützung erwartet. Hr. Weicken obwohl sie bsetimmt total viel zu tun haben, hatten sie immer ein offenes Ohr. Allen Leuten in Rüthen, das Interesse an meinem Jahr war riesig, ich hoffe das wir das Interesse für Oshipeto auch weiter aufrecht erhalten können. Der nächste Adventsmarkt kommt bestimmt.
Als letztes ein ganz grosses Dankeschön an meine Familie. Ohne euch hätte das nicht geklappt. Ich find es klasse wieder bei euch zu sein. (Mama, Moni, Ludger, Gregor, Helene, Caspar, Oskar).
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